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Diesmal ging es ins schöne Passeiertal. Natürlich war der Himmel bedeckt, als wir um halb acht in Kochel losfuhren - über den Kesselberg und den Zirler Berg auf die Brennerautobahn und ab Sterzing über den Jaufenpass.

Unsere Breznpause machten wir oben auf dem Pass in 2094 m Höhe. Beim Aussteigen bot sich uns ein beeindruckendes Panorama. Schneebedeckte Berge, blauer Himmel und Sonnenschein, soweit der Blick reichte.
Aber es blies uns auch ein eisiger Wind entgegen, und es lag schon einiges an Schnee. Deshalb zogen es manche vor, die Pause im warmen Bus zu verbringen. Andere flüchteten lieber in die Edelweißhütte und wärmten sich drinnen mit heißen Getränken auf.
Dann ging es hinunter ins Passeiertal. Unsere nächste Station war das Museum Passeier beim Sandwirt in St. Leonhard.
Hier bekamen wir – beginnend mit einem Film – interessante Einblicke in das Leben des Andreas Hofer und die Beweggründe für sein Handeln. Gerade für uns Kocheler ist die Geschichte des Tiroler Aufstands von Bedeutung, da ein Angriff der Tiroler Schützen am 17. Juli 1809 am Schelmbichl in Kochel von den Gebirgsschützen niedergeschlagen wurde.
Weiter ging es nach Saltaus, wo wir in der erst 2006 erbauten Michaelskirche Station machten. Nach einer kurzen Andacht, die Pfarrer Heim mit uns hielt, steuerten wir dann unserem Hauptziel entgegen, dem Hilberkeller in Kuens. Im historischen, mehr als 500 Jahre alten Weinkeller begann dann das lustige Törggelen. Bei Schlachtplatte, Speck und Wein sowie zünftiger Musik ließen wir es uns gut gehen.
Die Zeit verging viel zu schnell, und eigentlich wollte noch niemand so recht ans Heimfahren denken. Aber auch schöne Tage haben nun mal ein Ende.
Die Busfahrt wurde dann entsprechend lustig. Es wurde gesungen und gelacht bis wir – mit etwas Verspätung – heil wieder in Kochel ankamen.
Auch diesmal können wir wieder feststellen: Es war ein schöner Tag!

Angeilka Schöppner

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