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SUMMARY:Soli-Brotaktion zugunsten der „Friedhofskinder“ in Liberia
DESCRIPTION:Mit dem Erlös wird ein Straßenkinderprojekt der Salesianer DonBosco in Liberia unterstützt. In der Hauptstadt Monrovia leben viele Jugendliche auf dem Zentralfriedhof.\nIn der Zeit zwischen ca. 7.30 bis ca. 10.30 Uhr informieren Helferinnen und Helfer vor den Bäckereien über die Hilfen für jene Kinder\, die in Monrovia\, der Hauptstadt Liberias\, aus blanker Not auf dem aufgelassen Zentralfriedhof leben und unter aufgebrochenen Grabplatten und in Nischen der früheren Gräber schlafen. Bruder Lothar Wagner SDB und die Salesianer Don Boscos versuchen den obdachlosen Jungen zu helfen\, indem sie zuhören\, Vertrauen aufbauen\, Perspektiven aufzeigen und ein warmes Essen anbieten. So wollen sie die oft drogenabhängigen oder der Prostitution nachgehenden Kinder wieder von der Straße holen.\nGegen eine Spende geben die Helfer*innen die Solibrottüte aus\, die dann im Laden  – als Beitrg der Bäckereien – mit einer kostenlsoen Breze\, einer Körndlsemmel oder einer Semmel befüllt wird.\nAn der Aktion beteiligen sich die Bäckereien Lugauer Benediktbeuern\, Bierbichler Kochel und Eberl Bichl. Die Aktion findet vor den Hauptgeschäften statt.  \nWie geht es den Kindern und Jugendlichen in Monrovia?\nDer Blick in den Palm Grove Friedhof in Monrovia.\nDie jungen Menschen leiden unter den Folgen eines jahrzehntelangen Rebellenkrieges und der Ebola-Katastrophe. Das Bildungssystem gilt als eines der schlechtesten weltweit. Polizei- und Justizwesen sind korrupt. Das Gesundheitssystem liegt am Boden. Nach einer neuen Studie sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung von akuter Hungersnot betroffen. Die Liste könnte ich fortführen.\nKinder leben in Monrovia auf Friedhöfen \nLetztendlich fatal aber ist\, dass die Krise die Familien und damit die Kinder erreicht hat. Trotz harter Arbeit reicht der Tageslohn nicht aus\, um die Familie zu ernähren. Frust und daraus resultierende Aggressionen kriegen die Kinder ab. Familien zerbrechen\, Kinder landen reihenweise auf der Straße. Mir sind zahlreiche Kinder begegnet\, die Drogen konsumieren\, um ihrem Alltag zu entkommen. Das ist einfach erschreckend! \nWas brauchen die Kinder und Jugendlichen am meisten?\nDie jungen Menschen brauchen Begegnungen mit Personen\, die ihre Probleme ernst nehmen. Menschen\, die ihnen helfen\, konstruktiv mit Konflikten umzugehen und ihnen Zukunftsperspektiven aufzeigen. Die Jugendlichen brauchen Vorbilder und sie brauchen Aufmerksamkeit! Das bekommen sie aber meistens nicht und deshalb sinken sie immer weiter ab: In einen Teufelskreis von Drogensucht\, Prostitution\, Beschaffungskriminalität und letztendlich Krankheit und Verzweiflung. \nBruder Lothar Wagner SDB mits seinen Schützlingen\nWas können die Salesianer tun?\nWir müssen für die Kinder und Jugendlichen da sein. Um es mit Papst Franziskus zu sagen\, in den Peripherien und Brennpunkten präsent sein. Es braucht eine nachhaltige Partnerschaft zwischen den Kindern und den Salesianern. Und das kann und darf nicht nur eine unverbindliche Absichtserklärung sein. So\, wie wir es oft aus der Politik kennen. \nSchul-und Berufsbildung als Chance auf ein neues Leben \nSondern es muss ganz konkret bedeuten\, dass wir mit den Kindern durch dick und dünn gehen. Tag und Nacht: sie von den Straßen holen und zurück in ihre Familien bringen. Sie aus den Gefängnissen zurück in die Schulen bringen\, sie aus der Drogensucht in eine sinnhafte Lebenslage bringen. Sie brauchen intakte Familien\, gute Schulbildung und eine zukunftsfähige Berufsausbildung. \nWelche Momente oder Begegnungen geben dir Kraft? \nEs war bei strömenden Regen\, als ich zum ersten Mal auf dem Zentralfriedhof in Monrovia unterwegs war. Dort entdeckte ich Kinder\, die in Grabstätten leben\, weil sie sonst kein Dach über dem Kopf haben. Auf einmal hatte ich einen längeren Blickkontakt zu einem Kind\, das in einer Grabstätte zu mir herüberschaute. \nKinder\, die in Grabstätten übernachten \nNach einer Weile lächelte es mir zu. Ohne Worte. Eine kleine Geste als ein klares Zeichen. Eine Einladung\, dass ich in seiner Lebenswelt willkommen bin. Das fand ich einfach überwältigend. Es erlaubte mir\, näher zu treten\, einzutreten in seine Welt. Das hatte mich wirklich in meinem Lebensentschluss bestärkt\, gerade für die vergessenen Kinder da zu sein.
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